Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich”

Eine Konzertreihe von Liquid Soul und Berlin Raga Tribe

LIQUID SOUL & BERLIN RAGA TRIBE – zwei Musikerorganisationen aus Berlin – veranstalten gemeinsam eine 6-teilige Konzertreihe mit traditioneller und zeitgenössischer Weltmusik.
In intimer Wohnzimmer-Atmosphäre erlebt man die Musiker hautnah mit selten zu hörenden akustischen Instrumenten aus Indien, Indonesien, Iran, Irak, Afghanistan, Türkei und Israel im Kontrast oder im spannenden Dialog verschiedener Musikkulturen.
Auf Teppich und Sitzkissen (oder Stuhl) kann man zu Klängen wie aus „Tausendundeiner Nacht” die Seele schweben lassen und sich auf eine spannende musikalische Reise begeben.

Die Konzert-Reihe beginnt am 24. Februar 2019, 17 Uhr mit indischen und balinesischen Klängen.
Die Folgekonzerte finden jeweils am letzten Sonntag des Monats statt. Im Juli/August gibt es eine Sommerpause.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen, und in Kooperation mit den Moving Poets Berlin.

Ort:
Moving Poets NOVILLA
Hasselwerderstrasse 22, 12439 Berlin-Schöneweide

Anfahrt:
S-Bahn: Schöneweide; S8, S9, S45, S46, S47
Tram: M17, 21, 27, 37, 63, 67
Bus: M11, 160, 163, 166, 167, N65, N67)

Unser Weltmusiksalon in der Berliner Woche
Am Mittwoch erschien ein Artikel über uns und das erste Konzert im Weltmusiksalon in der Berliner Woche. Wir freuen uns darüber und noch mehr auf das Konzert. Den ausführlichen Artikel gibt es hier.

24. Februar 2019, 17.00 Uhr

Tabla und Sitar

Magie indischer Ragas

Yogendra (Dtl.) – indische Sitar
Ravi Srinivasan (Malaysia) – indische Tabla, Pfeifkunst

Sitar und Tabla schaffen mit ihren schillernden Klängen eine unverwechselbare zeitlos-hypnotische Atmosphäre. Mit seiner Pfeifkunst bringt Ravi Srinivasan frische neue Farben in die klassische indische Raga-Tradition. Hoch virtuose Kunst – und voller Überraschungen!




Bali Musik - Gender Wayang

Bali – Insel der Götter

Rituelle Musik und musikalische Inspirationen

Beate Gatscha (Dtl.) – Gender Wayang (Bali), Wasserstichorgel, Hang
Gert Anklam (Dtl.) – Gender Wayang (Bali), Saxophon

Studienreisen führten die beiden Künstler in den letzten vier Jahren auf die Insel Bali. Es war die besondere Musik (Gamelan), die die beiden in ihren Bann zog, vor allem aber das Spiel auf dem Gender Wayang. Dieses Bronze-Xylophon wird bei diversen Tempelzeremonien und Ritualen als auch im Schattentheater Wayang Kulit eingesetzt. Das Kompositionsprinzip inspirierte sie aber auch zu eigenen Kompositionen auf neuartigen Instrumenten. www.liquid-soul.de


▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


31. März 2019, 17.00 Uhr

Oud und Tabla

Konzertteil 1

Doron Furman (Israel) –arabische Oud
Raimund Engelhardt (Dtl.) –Appenzeller Hackbrett, indische Tabla

Doron Furman und Raimund Engelhardt reisen musikalisch durch viele Kulturen. Appenzeller Hackbrett, Tablas und das arabische Oud
verschmelzen in ihrer Musik zu einem individuellem Klangbild das alte Tradition in einem kontemporären Licht wiederspiegelt.

Setar und Sitar

Konzertteil 2

Mahmoud Ramzani (Iran) – persische Setar
Alexander Konanchuk (Russland) – indische Sitar
Raimund Engelhardt (Dtl.) – indische Tabla

Das Ensemble erzählt auf musikalische Weise von den "Geschichten aus Tausend und einer Nacht". Diese Geschichten hatten ursprünglich indische Wurzeln und sind von Volksmärchen inspiriert. Als sie den Iran erreichten, wandelten sich zwar die Namen der Hauptpersonen in Scheherazade u.a., aber sie behielten ihren Zauber und ihre Magie auf dem Weg durch die Jahrhunderte. Die musikalische "fusion" des Ensembles basiert auf der Musikkultur des Nahen Ostens, sucht aber nach Wegen der Erneuerung und Modernität. Ihre eigens geschaffenen Kompositionen verweisen trotz unterschiedlicher Ästhetik und Ausdrucksformen der  Kulturen auf eine gemeinsame Kultursprache.



▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


28. April 2019, 17.00 Uhr

Surbahar und Pakhavaj

Die sonore Stimme der Surbahar

Matyas Wolter (Dtl.) – indische Surbahar
Beate Gatscha (Dtl. ) – indische Pakhawaj

Die Surbahar ist eine Art Bass-Sitar, die besonders im altehrwürdigen, meditativen Dhrupad Stil eingesetzt wird und die es vermag, subtilste Schattierungen indischer Raga-Musik abzubilden. Matyas Wolter ist einer der wenigen Surbahar Spieler und lernte in Indien unter renommierten Meistern. Neben seinem Schwerpunk, der Erforschung und Vertiefung von traditionellem, nordindischem Raga-Material hat er sich und seinen Instrumenten vor allem durch seine Arbeit mit dem World-Jazz-Ensemble Pulsar Trio einen Bekanntheitsgrad über die Grenzen des "Kenner-Publikums" hinaus erspielt. Begleitet wird er von Beate Gatscha auf der Quertrommel Pakhawa.j www.matyasitar.de


Rebab und Tabla

Die magische Rebab

Larry Porter (USA) – afghanische Rebab
Solayman Alizo (Afghanistan) – indische Tabla

Larry Porter spielt traditionelle afghanische Musik auf der Rebab, einem besonders charakteristischen Instrument dieser Musikkultur. Er lernte die Rebab, eine Kurzhals-Laute mit 18 Saiten, auf seiner Reise durch Asien im Jahr 1976 kennen. Damals hatte er die außergewöhnliche Gelegenheit, bei dem berühmten Meister Ustad Mohammad Omar in Kabul Unterricht zu nehmen. Seitdem hat er eine unverwechselbare Spielweise entwickelt, in der er die Volksmusik mit Elementen der indischen klassischen Improvisation verknüpft. Seine erste Rebab CD ist in den USA viel beachtet worden. Das amerikanisch-afghanische Magazin Lemar-Aftaab schrieb: „Porter beherrscht die Rebab in seinem bemerkenswerten Stil bis zur Perfektion. Ohne Zweifel ist er einer der besten Rebab-Spieler seiner Generation.“ Larrys Repertoire reicht von traditionellen afghanischen Volksliedern über Hindi-Filmmusik bis hin zu pakistanischen Ghazals, klassischen Stücken und eigenen Kompositionen.
Begleitet wird er von dem herausragenden Tabla-Spieler Solayman Alizo. Solayman ist in Kabul aufgewachsen und lebt seit 1980 in Deutschland. Nach seinem Studium bei dem Tablameister Sankha Chatterjee hat er sich als einer der gefragtesten Tabla-Spieler in der Szene etabliert. Er hat mit grossen Namen der afghanischen Musik wie Ahmad Wali, Harun Lamha oder Ustad Mawash gespielt und aufgenommen. www.eastwestmusic.net


▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


26. Mai 2019, 17.00 Uhr

Bansuri und Tabla

Klassische Musik aus Nordindien

Laura Patchen (USA) – indische Tabla
Roy Sunak (Israel)  -  indische Bambusflöte Bansuri

Roy Sunak widmete sich, nachdem er zunächst Jazz in New York und Israel gelernt hat, der klassischen indischen Musik auf der Bansuri-Flöte. Unterrichtet wurde er von dem indischen Altmeister Pandit Hariprasad Chaurasia.
Begleitet wird er auf der Tabla von Laura Patchen. Sie kam aus New York nach Berlin
um bei Pandit Kamalesh Maitra das Tablaspiel zu erlernen. Als Meisterschülerin und Gründungsmitglied des RAGATALA Ensemble ist sie eine feste Größe in der Berliner
Musikszene für indische Musik.

 

Duduk und Oud

Foular

Milad Khawam (Syrien) -  Duduk, Trompete
Saleh Katbeh (Syrien) -  arabische Oud

Die beiden syrischen Musiker und Komponisten studierten zunächst klassische und arabische Musik in Syrien (Damaskus) und Deutschland (Weimar). Beide tourten mit Orchestern zwischen Europa und dem mittleren Osten und spielten in diversen Ensembles auf großen Festivals. Seit ihrem Umzug nach Berlin entdeckten und entwickelten sie den Einsatz elektronischer Klänge für ihre musikalischen Performances.




▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


30. Juni 2019, 17.00 Uhr

Rudravina

Zwischen Stille und Ekstase

Carsten Wicke – Rudra Vina
Raimund Engelhardt - Pakhawaj

In Kalkutta ansässig, ist Carsten Wicke heute einer der international herausragendsten Rudra Vina-Meister, dessen Musik die fast verlorenen Klänge der Rudra Vina von der Jahrtausende alten Tradition in die Gegenwart bringt. Seit den 90er Jahren studierte er mit verschiedenen Meistermusikern nordindische klassische Musik. Indiens legendären Rudra Vina-Meister Ustad Asad Ali Khan nahm ihn als einen seiner wenigen Vina-Schüler an.
Die Rudra Vina, wurde der mythologischen Überlieferung nach von Gott Shiva geschaffen. In ihrer Assoziation mit Gott Shiva war die Vina beliebtes Instrument der Yogis und Asketen. Der resonanz- und obertonreiche Klang der Rudra Vina bietet die ideale Voraussetzung für die insbesondere an mikrotonalen Ton- und Melodiebewegungen orientierte Interpretation eines Ragas im Dhrupad-Stil.
Dhrupad ist Nordindiens älteste noch praktizierte klassische Musiktradition. www.rudraveena.net

türkische Laute

Weltmusik alla Turca

Derya Takkali - Saz/ Bağlama

Aşık, „die Liebenden“, sind die Wandersänger Anatoliens. Zum Spiel der Bağlama, der türkischen Langhalslaute, besingen diese traditionellen Volksbarden die Schönheit der Natur oder schwelgen in liebestrunkenen Poemen, die von der Sehnsucht nach Verschmelzung mit einem höheren Sein handeln.
Der Musiker Derya Takkali ist eine Art moderner Aşık. Er führt diese Tradition der gesungenen Dichtung weiter und übersetzt sie in unsere heutige Zeit. Seine Liedgedichte basieren auf Zeilen, die sein Vater Bahtiyar verfasst.
Mit viel Einfühlungsvermögen knüpft Derya an andere musikalische Genres an, um sie zu einer Weltmusik zusammen zu führen, die ihre Wurzeln in der türkischen Tradition beheimatet ist. So weltoffen sich seine Kompositionen zeigen, so unverkennbar tragen sie doch stets seine ganz eigene Handschrift.
www.derya-­‐music.de



▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


29. September 2019, 17.00 Uhr

Setar und Sitar

Konzertteil 1

in Vorbereitung

Setar und Sitar

Konzertteil 2

in Vorbereitung

▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11


27. Oktober 2019, 17.00 Uhr

Setar und Sitar

Konzertteil 1

in Vorbereitung

Setar und Sitar

Konzertteil 2

in Vorbereitung

▶ Eintritt: 12 € / erm. 8 €
   Tickets: 030 - 23 92 53 11