Gert Anklam und Beate Gatscha fliegen auf dem fliegenden Teppich

Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich”

Eine Konzertreihe von Liquid Soul

Liebe Weltmusikfreunde,
da wir coronabedingt seit März 2020 keine Live-Veranstaltungen durchführen können, senden wir in regelmäßigen Abständen unseren Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich” als kleine digitale Konzertreihe.

Die Beiträge sind speziell für den „Fliegenden Teppich” aufgenommen und laufen hier auf dieser Seite als Premiere oder über Youtube. Darin stellen Musiker aus Bali, Indien, China, Skandinavien, Deutschland, Amerika, Südafrika u.a. sich und ihre Klangwelt vor. Als Geste der Verbundenheit und der Wertschätzung möchten wir es den Musikern und unseren Weltmusiksalon-Besuchern ermöglichen, sich auf diesem Weg zu begegnen.

Die Online Konzerte stellen wir für die Besucher kostenfrei zur Verfügung. Die Musiker bekommen eine Festgage, die freundlicherweise vom Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen bis Oktober 2020 zur Verfügung gestellt wurde.

Seit November versuchen wir die Reihe aus Spenden zu finanzieren und freuen uns über eure Unterstützung. Wir planen bis April 2021 weiter unseren digitalen Salon und hoffen ab Mai 2021 wieder unbeschwert für Live-Konzerte zusammen kommen können.

Und wie sagte der wunderbare Pianist Matthias Frey: „Der Fliegende Teppich ist wie ein Gruß aus der Küche.”
In diesem Sinne – behaltet den Appetit auf gute Musik und selten zu hörende Klänge.


▶ Zur Unterstützung unserer Reihe bitten wir euch um eine Spende auf unser. Paypal-Konto. Ihr könnt auch unsere IBAN Nummer per Mail erfragen.


Wer mit uns und den Künstlern in Kontakt treten möchte, hat dazu während der Premiere im Live-Chat auf YouTube die Möglichkeit dazu.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen.

28.04.2021
21.00 Uhr

Weltmusiksalon Nr. 24 – digital – PREMIERE

Yes we Kèn

Randy Raine-Reusch




28.04.2021
21.00 Uhr

Weltmusiksalon Nr. 24 – digital – TEASER

Yes we Kèn

Randy Raine-Reusch




LIQUID SOUL, ein Musiker-Ensemble aus Berlin, veranstaltet eine Konzertreihe mit traditioneller und zeitgenössischer Weltmusik.
In intimer Wohnzimmer-Atmosphäre erlebt man die Musiker hautnah mit selten zu hörenden akustischen Instrumenten aus dem Nahen und Fernen Osten und entlegenen Teilen Europas im Kontrast oder im spannenden Dialog verschiedener Musikkulturen.
Auf Teppich und Sitzkissen (oder Stuhl) kann man zu Klängen wie aus „Tausendundeiner Nacht” die Seele schweben lassen und sich auf eine spannende musikalische Reise begeben.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen, und in Kooperation mit den Moving Poets Berlin.

weltmusik salon

Unser Weltmusiksalon in der
Berliner Woche (2020).

weltmusik salon

Unser Weltmusiksalon in der
Berliner Woche (2019).

28. April 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 24 – digital

Randy Raine-Reusch spielt Ken

Yes we Kèn

Randy Raine-Reusch
ist Komponist, Konzertkünstler und Improvisator, spezialisiert auf Neue und Experimentelle Musik für Weltinstrumente. Er besitzt eine Sammlung von ca. 1000 Instrumenten. Für eine Reihe davon – vorrangig für seltene und gefährdete Instrumente aus entlegenen Teilen der Welt – hat er spezifische neue Spielweisen geschaffen.

Raine-Reusch hat über fünfzig Jahre lang das Verhältnis von Musik zu Psychologie, Philosophie und spirituellen Praktiken untersucht.
Er studierte im Creative Music Studio bei Fred Rzewski, Jack Dejohnette und Karl Berger, bevor er nach Übersee ging. Er studierte bei Meistermusikern in Australien, Malaysia, China, Indonesien, Thailand, Burma und den Philippinen sowie mit „National Treasures” in Korea und Japan.

Infolgedessen enthält seine Musik klare Einflüsse aus einer Vielzahl indigener Kulturen und ist stark vom Taoismus und Zen beeinflusst. Neben Engagements in großen internationalen Orchestern und Bands hat er sich als Dozent, Mentor, Festivalleiter und Musikproduzent einen Namen gemacht.

Randys Blog: Within The Wind
(Geschichten von Musikern, Gedanken zu Musik, Leben und Wahrnehmung)
https://withinthewind.wordpress.com

Randys Webseite: https://www.asza.com

08. März 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 23 – digital

Ladies special zum Frauentag

Valentina Bellanova mit Flöte

(Foto: Agnes Fox)

Valentina Bellanova – Ney flute

Valentina Bellanova wurde in Florenz geboren, wo sie später Musikwissenschaft und Geisteswissenschaft an der Universität Florenz und auch Blockflöte am Konzervatorium Florenz studierte. Sie kam nach Deutschland, um weiterführende Studien in den Studiengängen Künstlerische Ausbildung und Soloklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover zu absolvieren. Anfang 2014 zog sie dauerhaft nach Berlin.

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Valentina intensiv mit klassischer türkischer als auch arabischer Musik. Sie spielt sowohl türkische und arabische Ney als auch Zurna, ein türkisches Folkinstrument. Ney und modale Musik erlernte Valentina Bellanova u.a. bei Lehrern wie Ross Daly, Ömer Erdogdular und Kudsi Erguner. Sie tritt regelmäßig in verschiedenen Theaterprojekten auf (u.a. Elbphilarmonie Hamburg, Landestheater Thüringen, Deutsch und Komische Oper und Philarmonie Berlin, Stadttheater Braunschweig, Kampnagel Hamburg, u.v.a.) und ist in mehreren Ensembles für orientalischer Musik tätig.

www.valentinabellanova.com

Cathrin Pfeifer mit Akkordeon

(Foto: Goetz Rakow)

Cathrin Pfeifer – magic world of accordeon

Cathrin Pfeifer ist seit ihrem klassischen Akkordeonstudium in den verschiedensten Genres unterwegs: von Weltmusik bis Avantgarde, von Rock bis improvisierte Musik, Tanz-/Theater-, Zirkusmusiken, Hörspiele, Stummfilmbegleitung.

Seit 1987 als freischaffende Musikerin tätig, hatte sie deutschlandweit Engagements an verschiedenen Theaterhäusern, schrieb Filmmusiken, z.B. für den prämierten Film „Nachtgestalten” von Andreas Dresen.

Sie war international mit dem amerikanischen Jazzsaxophonisten Steve Lacy unterwegs, mit der bekannten ostdeutschen Rockband KEIMZEIT und aktuell mit der sizilianischen Sängerin Etta Scollo. Bei einer Ausgabe von Repkes „Club der toten Dichter” mit Katharina Franck und Fontane-Vertonungen war sie dabei. Über die Jahre spielte sie in verschiedenen Weltmusik-Bands und machte so Erfahrungen mit brasilianischer, argentinischer, französischer, griechischer, nubischer Musik und Klezmer.

1994 gründete sie ihre eigene Band und seit 2017 eine zusätzliche Formation TREZOULÉ, in der hauptsächlich ihre eigenen Kompositionen gespielt werden.

cathrin-pfeifer.de

Ioanna Srinivasan - Klassischer indischer Kathaktanz´

Ioanna Srinivasan – Klassischer indischer Kathaktanz

Ioanna Srinivasan begann ihre Kathak-Tanzausbildung als Kind, studierte später als Meisterschülerin bei Pandit Vijai Shankar (Calcutta, Indien), mit dem sie in Indien und Europa auftrat, und schloss ihr Kathak-Diplom mit Auszeichnung ab.

Seitdem gibt Ioanna Srinivasan Gastspiele in Asien und Europa – als Solistin im klassischen Kathak wie auch in Contemporary Kathak Dance. Sie wird geschätzt für ihre elegante Bühnenpräsenz, ihre ausgezeichnete Beherrschung von Rhythmus und ihren nuancierten Ausdruck.

Ioanna trat auf zahlreichen internationalen Festivals auf wie das Binda Din Kathak Festival (Indien) oder Theater der Welt (Deutschland) und präsentierte Kathak in Radio und Fernsehen.

www.kathakdance.de

Amelia Cuni - Dhrupadgesang

Amelia Cuni – Dhrupadgesang

Amelia Cuni wurde in Mailand geboren und lebte mehr als 10 Jahre in Indien. Sie studierte Dhrupad-Gesang bei renommierten Meistern (R.Fahimuddin Dagar, Bidur Mallik, Pt. Dilip Chandra Vedi). Sie erhielt vier Jahre lang Stipendien der indischen Regierung. Sie lernte auch Kathak-Tanz von Manjushri Chatterjee und Pakhawaj-Trommeln von Raja Chattrapati Singh.

ASHTAYAMA – Song of Hours
Amelia Cuni: Dhrupadgesang, Konzept
Werner Durand: live-mixing, sound design Uli Sigg: live-video mixing, light & stage design

Der Titel ASHTAYAMA bezieht sich auf eine alte hinduistische Tradition, die den täglichen Zyklus in 8 Zeiteinheiten von jeweils 3 Stunden unterteilt. Die musikalischen Modi, Ragas genannt („das, was den Geist färbt”), werden gemäß dieser Unterteilung ausgewählt. Es folgen acht Songs der natürlichen Entfaltung des täglichen Zyklus durch verschiedene Abstufungen von Licht und Dunkelheit und spiegeln seine Stimmungen und Rituale wider.

Die Musik von Amelia Cuni und Werner Durand verwendet indische Musikformen auf unkonventionelle Weise. Amelias Improvisationen interagieren mit Werners Live-Multitrack-Mixing ihrer aufgenommenen Stimme. Keine elektronischen Effekte verändern seinen natürlichen Charakter, obwohl Loops und digitale Delays verwendet werden, um melodische und rhythmische Muster und Drones zu erzeugen. Dieses Projekt feiert die Stimme als Instrument großer Evokationskraft.

www.ameliacuni.de

27. Januar 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 22 – digital

Volker Jaekel und Gert Anklam mit Saxophon

(Foto: Gisela Guertler)

Mit 3 Orgeln und 2 Saxophonen um die Welt

Volker Jaekel – Kirchenorgel, Portativ, Flügel
Gert Anklam – Saxophone, chinesische Mundorgel Sheng

Volker Jaekel, Ausnahmeorganist, Jazzpianist und Musiker an der Kulturkirche Nikodemus in Berlin-Neukölln, entlockt der Orgel ungewöhnliche Klänge und erdige Rhythmen.
Diese faszinierenden Töne treten in musikalischen Dialog mit dem klangvollen Saxophon von Gert Anklam, freischaffender Musiker aus Berlin, der sich mit seinem Solo-Programm auf dem Baritonsaxophon einen Namen gemacht hat.

Eigene Kompositionen, inspiriert durch Konzert- und Studienreisen und die Zusammenarbeit mit Musikern anderer Kulturen, stehen gleichberechtigt neben orchestralen Klanglandschaften, Tangos, Choralbearbeitungen sowie Jazz mit energiegeladenen Improvisationen.
Der Videobeitrag beinhaltet Konzert-Ausschnitte vom Sommer 2020 aus der St. Petri-Kirche in Wolgast, der Stüler-Kirche in Peitz zum Jazzfest und eine Einführung in die Schuke-Orgel der Kulturkirche Nikodemus in Berlin-Neukölln.

www.schöne-orgelmusik.de

Rückblick