Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich”

Eine Konzertreihe der „Klangwerkstatt Liquid Soul”

Gert Anklam und Beate Gatscha fliegen auf dem fliegenden Teppich

Liebe Weltmusikfreund*innen,
die „Klangwerkstatt Liquid Soul”, ein Musik-Ensemble aus Berlin-Köpenick, startet eine neue Serie von LIVE-Konzerten in der Reihe Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich” mit traditioneller und zeitgenössischer Weltmusik.

Wir präsentieren Musiker*innen mit selten zu hörenden akustischen Instrumenten aus verschiedenen Ländern, im Kontrast oder im spannenden Dialog verschiedener Musikkulturen. Dabei kann man sich zu Klängen wie aus Tausendundeiner Nacht auf eine spannende musikalische Reise begeben, und das auch noch klimafreundlich im eigenen Kiez.

In diesem Jahr werden drei Veranstaltungsorte im Bezirk Treptow-Köpenick bespielt.
Es beginnt im grünen Hof der Galerie Bild Plus in Friedrichshagen, dann im Garten der Moving Poets Novilla Schöneweide und später in der Köpenicker Stadtkirche St. Laurentius.

Die Konzertreihe wird unterstützt durch die Dezentrale Kulturarbeit des BezirksTreptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen.


05. September 2021, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 30

Selin Demirel spielt Cello Tivadar Nemesi mit Handpans Hakan Tugrul

Liget Trio

Selin Demirel – Cello
Tivadar Nemesi – Handpans
Hakan Tuğrul – Santur

Musik im Dialog zwischen Kulturen, Nationen und Generationen

Liget bedeutet auf Ungarisch ein möglichst idyllischer Ort wie „Hain”, „Wäldchen” oder „Park”. Ein Ort um sich zu treffen, zusammen zu sein, sich in der Natur entspannen, in Harmonie mit der Natur.
Und nicht zuletzt natürlich entstand der Name auch in Gedenken an den ungarischen Komponisten György Ligeti.

„Orman” ist die erste Komposition aus der gerade entstehenden CD und bedeutet Wald auf Türkisch.

www.tivadarnemesi.com/liget-trio.html

05.09.2021 / 17.00 Uhr
MovingPoets Novilla – open air

Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin

Eintritt: 10,00 €
Vorbestellung: 030 - 98 41 59 14


Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Berlin - Treptow-Köpenick
mit freundlicher Unterstützung durch den Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

29. August 2021, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 29

Liquid Soul mit Wasserstichorgel und Saxophon

Liquid Soul
Musik aus Luft und Wasser

Gert Anklam (Saxophone, Sheng, Wasserstichorgel, Aquarion)
Beate Gatscha (Wasserstichorgel, Hang, Perkussion, Aquarion)

„Gemeinsam bilden die beiden ein Duo, das für alle Spielarten der Klangkunst prädestiniert ist.” (FAZ)

Musik ist das Fließen der Seele ...

Ein Element, das die Künstler in unterschiedlichster Form auf ihren Reisen begleitete, ist das Wasser. Tagelange Regenfälle während des Monsuns, eine Wasserflasche als letzter Vorrat, Hochwasser in engen Straßen, Wasserstop unter der Dusche, Wasserreinigungsrituale, heiliges Wasser und heiße Quellen im Tempel, musikalische Proben im Pool ...

Wasser, diesem alltäglichen Symbol des Lebens, verdanken die Künstler ihre musikalischen Inspirationen, die sie in ihren Kompositionen zum Ausdruck bringen.

Im Mittelpunkt des Konzerts der Berliner Künstler steht die Wasserstichorgel – ein musikalisches und instrumentales Novum, das Anklam und Gatscha selbst entwickelt haben. Zudem spielen sie andere seltene Instrumente wie das Schweizer Hang, die chinesische Mundorgel Sheng und das Aquarion.

Gert Anklam und Beate Gatscha arbeiten seit 1997 kontinuierlich an gemeinsamen musikalischen Projekten. Konzerte und Studienaufenthalte führten sie in viele Länder der Welt, unter anderem nach Indien, Japan, China, Tansania, Südafrika und Nordamerika. Sie arbeiteten mit Musikern, Tänzern und Künstlern aus diesen Ländern und organisierten eine Reihe größerer interkultureller Projekte.

Drei CDs mit unterschiedlichen Gastmusikern hat Liquid Soul inzwischen veröffentlicht.

www.liquid-soul.de

29.08.2021 / 17.00 Uhr
Galerie Bild Plus – open air

Am Goldmannpark 20, 12587 Berlin-Friedrichshagen

Eintritt: 10,00 €
Vorbestellung: 030 - 889 449 55, mail at galerie-bild-plus.de


Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Berlin - Treptow-Köpenick
mit freundlicher Unterstützung durch den Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

15. August 2021, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 28

Cathrin Pfeifer spielt Akkordeon

(Foto: Götz Rakow)

Imagienaire – Magie in der Luft

Cathrin Pfeifer – poetisch grooviges Akkordeon
Sonny Thet – exotisch lyrisches Cello

Klänge voller Fantasie, Exotik und Imagination

Die beiden Musiker verweben ihre sehr eigenen Musik-Universen zu einem la¨chelnd melancholischen raumerfüllenden Klangerlebnis – modern, poetisch sinnlich. Beide überraschen als Solisten das Publikum immer wieder mit ihrer ganz eigenen ungewöhnlichen Art, ihre Klänge aus ihren Instrumenten zu holen. Wenn nun diese beiden außergewöhnlichen Musiker aufeinander treffen, entstehen Atmosphären und Stimmungen, deren Magie von der ersten Note an das Publikum in ihren Bann zieht.

Lassen Sie sich hineinziehen in die Traumwelten zwischen asiatischer Ruhe, französischer Verspieltheit, energetisierenden Improvisationen, fremden Grooves und meditativer Gelassenheit.

cathrin-pfeifer.de   thet-a-thet.com

Cathrin Pfeifer

Die Kosmopolitin Cathrin Pfeifer gehört mit ihrem virtuosen Spiel und ihrer musikalischen Offenheit seit Jahren zu den etablierten Ethno-, Jazz- und Weltmusik- Akkordeonist(innen) in Europa.

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Sie wird zu den wichtigsten Festivals in aller Welt eingeladen, spielt Konzerte von Brasilien bis Hong Kong, Mosambik bis Sibirien, teils mit örtlichen Musikern, schreibt Filmmusiken, hat 7 erfolgreiche CDs veröffentlicht. Sie hat einen ganz eigenen Sound entwickelt, in den ihr klassisches Akkordeonstudium und die zahlreichen Reisen und Welttourneen auf 4 Kontinenten ebenso einfloss wie die Arbeit in den verschiedensten Genres und mit den unterschiedlichsten Musikern: von Weltmusik bis Avantgarde, von Rock bis improvisierte Musik, Theater- und Filmmusiken. Sie verknüpft in ihren Eigenkompositionen scheinbar mühelos die verschiedensten Traditionen ihres Instrumentes zu einer ganz eigenen Fusion. So vermischt und bricht sie beherzt die französische Akkordeon-Tradition mit afrikanischen und lateinamerikanischen Rhythmen, asiatischen Harmonien, Tango, sowie Jazz und Rock.

Informationen zu Cathrin Pfeifer: Salon 2021 digital, Nr. 23

Sonny Thet spielt Cello

Sonny Thet

Der im Königreich Kambodscha in einer Musikerfamilie geborene Sonny Thet absolvierte seine musikalische Ausbildung am staatlichen Konservatorium Phnom Penh / Königreich Kambodscha. Er wurde von Prinz Sihanouk zum Studium der europäischen Musik in die Klassiker- Stadt Weimar delegiert. Nach einem Abschluss an der dortigen Franz-Liszt-Hochschule im Fach Cello wurde er Mitbegründer der legendären preisgekrönten Gruppe Bayon.

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Sein heute unverwechselbarer Stil verbindet Khmer-Pentatonik mit Elementen der europäischen Klassik sowie Jazz- und Rockelementen, die in wundervollen Neuschöpfungen von absoluter Einmaligkeit ihren Ausdruck finden. In vielen Konzertsälen und Musikstudios ist der international gefragte Musiker zu Hause. Besonders die Genre übergreifenden Projekte mit Malern, Autoren und anderen Künstlern haben Sonny Thet als multimedialen Musiker bekannt gemacht.

Zunächst als Bayon-Mitglied, vom Ende der achziger Jahre an auch in anderen künstlerischen Konstellationen, wirkte er an aufwendigen musikalischen und multimedialen Projekten und Theaterinszenierungen mit und wird immer wieder gerne von vielen verschiedenen Musikprojekten als Gast eingeladen.

Informationen zu Sonny Thet: Salon 2020 digital, Nr. 21

15.08.2021 / 17.00 Uhr
St.-Laurentius-Stadtkirche Köpenick

Kirchstraße 4, 12555 Berlin

Eintritt: 10,00 €
Vorverkauf: www.bookingberlin.de


Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Berlin - Treptow-Köpenick und den Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

25. Juli 2021, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 27

Eva Curth spielt Harfe

(Foto: Ralf Kleemann)



Mit der keltischen Harfe auf Reisen

Eva Curth – keltische Harfe

Eva Curth ist eine der vielseitigsten Interpretinnen in der Welt der Harfenmusik.

Ersten Harfenunterricht erhielt sie im Alter von 15 Jahren bei Monika Hölters. Sie studierte Harfe an der Musikhochschule Detmold sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst MOZARTEUM in Salzburg bei Prof. Edward Witsenburg und absolvierte ihr Solistendiplom mit Auszeichnung. Starke Impulse erhielt sie außerdem durch regelmäßigen Unterricht bei Alice Giles.

Mit ihrem umfangreichen Können gastierte sie in der ganzen Welt und spielte etliche Uraufführungen, Rundfunk- und CD-Produktionen ein. 2014 wurde sie als Künstlerin auf den Weltharfenkongress nach Sydney, Australien, eingeladen. Zusätzlich zu ihrem klassischen Studium der Konzertharfe erarbeitete sie sich Kenntnisse, Repertoire und besondere Spieltechniken vieler anderer Harfenarten wie der irischen, der mittelalterlichen gotischen, der alpenländische Volksharfe sowie von historischen Einfach- und Doppelpedalharfen. Auch als Märchenerzählerin mit Harfe hat sie sich einen Namen gemacht.

www.evacurth.de

25.07.2021 / 17.00 Uhr
MovingPoets Novilla – open air

Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin

Eintritt: 10,00 €
Vorbestellung: 030 - 98 41 59 14


Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Berlin - Treptow-Köpenick und den Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.
Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

27. Juni 2021, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 26

Shingo Masuda mit Kanun
Ali Eba Balli mit Baglama

Zwei Virtuosen der anatolischen Musik

Shingo Masuda (Kanun) & Ali Eba Balli (Bağlama)

Tauchen Sie am 27.6.2021 in die Klänge der anatolischen Welt ein. Auf der einen Seite steht Shingo Masuda aus Japan mit dem orientalischen Kanun (eine Form der Zither) und jahrelanger musikalischer Erfahrung von den verschiedensten Meistern aus Europa und dem Nahen Osten. Besonders die Lebenserfahrungen in Ägypten und der Türkei bereicherten seine vielfältige Musiksprache.

Ihm gegenüber tritt Ali Eba Balli und seine Bağlama (eine Langhalslaute), welche im Jahre 2013 vom Deutschen Musikrat als Instrument des Jahres gewählt wurde. Angefangen mit seinem Studium in der Deutsch-Türkischen Musikakademie Berlin beim Bağlama-Meister Adil Arslan, gewann er mehrere Musikpreise in Deutschland und stieg zu einem der renommiertesten Künstler seiner Generation auf.

Während Shingo Ihnen die detailreiche Feinheit der türkischen Hofmusik demonstrieren wird, verzaubert Sie Ali Eba mit der Dynamik und denverschiedenen Farben der türkischen Volksmusik.

Shingo und Ali Eba werden Ihnen mit ihrer ausgereiften Spieltechnik jeweils einzeln die Vielseitigkeit ihrer Instrumente präsentieren, gefolgt von einer improvisatorischen Darbietung, deren Virtuosiät Sie mitreißen wird. Als Höhepunkt erleben Sie einen Klangdialog mit einer Verschmelzung beider Instrumente und verschiedener Musikkulturen.

27.06.2021 / 17.00 Uhr
MovingPoets Novilla – open air

Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin

Eintritt: 10,00 €
gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Berlin - Treptow-Köpenick

13. Juni 2021, 17.30 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 25

Falk Zenker mit Gitarre

Falk Zenker solo

„Falkenflug”

Falk Zenker – Gitarre, Klanginstrumente, live looping

„Wunderschöne Kompositionen oder Bearbeitungen zwischen Mittelalter, Klassik, Flamenco und abgedrehter Weltmusikmoderne.”
[Akustik Gitarre]

Falk Zenker studierte an der HfM „Franz Liszt” in Weimar. Auf Studienreisen nach Granada folgte die Zusammenarbeit mit dem chilenischen Songpoeten Oscar Andrade.
Mit der Gründung seiner Projektreihe „Ensemble Nu:n”, das Mittelalterliche Musik ins Hier und Jetzt übersetzt, besuchte er Gregorianikkurse in der Benediktinerabtei Plankstetten.
Er arbeitet vorwiegend als Sologitarrist, aber auch in kleineren Besetzungen, z.B. mit Nora Thiele (Perkussion) oder Florian Mayer (Violine), aber auch in Trio oder Quartettbesetzungen. Darüber hinaus komponiert er Film-, Hörspiel- und Theatermusik und realisiert multikünstlerische Projekte und Audioklanginstallationen.

Veröffentlicht hat er bisher 4 Solo-CDs bei Acoustic Music, 3 Nu:n-CDs bei Raumklang und Notenhefte seiner Kompositionen bei Fingerprint und Edition Margaux.

www.falk-zenker.de

13.06.2021 / 17.30 Uhr
Galerie Bild Plus – open air

Am Goldmannpark 20, 12587 Berlin-Friedrichshagen


28. April 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 24 – digital

Randy Raine-Reusch spielt Ken

Yes we Ken

Randy Raine-Reusch
ist Komponist, Konzertkünstler und Improvisator, spezialisiert auf Neue und Experimentelle Musik für Weltinstrumente. Er besitzt eine Sammlung von ca. 1000 Instrumenten. Für eine Reihe davon – vorrangig für seltene und gefährdete Instrumente aus entlegenen Teilen der Welt – hat er spezifische neue Spielweisen geschaffen.

Raine-Reusch hat über fünfzig Jahre lang das Verhältnis von Musik zu Psychologie, Philosophie und spirituellen Praktiken untersucht.
Er studierte im Creative Music Studio bei Fred Rzewski, Jack Dejohnette und Karl Berger, bevor er nach Übersee ging. Er studierte bei Meistermusikern in Australien, Malaysia, China, Indonesien, Thailand, Burma und den Philippinen sowie mit „National Treasures” in Korea und Japan.

Infolgedessen enthält seine Musik klare Einflüsse aus einer Vielzahl indigener Kulturen und ist stark vom Taoismus und Zen beeinflusst. Neben Engagements in großen internationalen Orchestern und Bands hat er sich als Dozent, Mentor, Festivalleiter und Musikproduzent einen Namen gemacht.

Randys Blog: Within The Wind
(Geschichten von Musikern, Gedanken zu Musik, Leben und Wahrnehmung)
https://withinthewind.wordpress.com

Randys Webseite: https://www.asza.com

Kuratur gefördert durch den Senat für Kultur und Europa Berlin

08. März 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 23 – digital

Ladies special zum Frauentag

Valentina Bellanova mit Flöte

(Foto: Agnes Fox)

Valentina Bellanova – Ney flute

Valentina Bellanova wurde in Florenz geboren, wo sie später Musikwissenschaft und Geisteswissenschaft an der Universität Florenz und auch Blockflöte am Konzervatorium Florenz studierte. Sie kam nach Deutschland, um weiterführende Studien in den Studiengängen Künstlerische Ausbildung und Soloklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover zu absolvieren. Anfang 2014 zog sie dauerhaft nach Berlin.

Seit einigen Jahren beschäftigt sich Valentina intensiv mit klassischer türkischer als auch arabischer Musik. Sie spielt sowohl türkische und arabische Ney als auch Zurna, ein türkisches Folkinstrument. Ney und modale Musik erlernte Valentina Bellanova u.a. bei Lehrern wie Ross Daly, Ömer Erdogdular und Kudsi Erguner. Sie tritt regelmäßig in verschiedenen Theaterprojekten auf (u.a. Elbphilarmonie Hamburg, Landestheater Thüringen, Deutsch und Komische Oper und Philarmonie Berlin, Stadttheater Braunschweig, Kampnagel Hamburg, u.v.a.) und ist in mehreren Ensembles für orientalischer Musik tätig.

www.valentinabellanova.com

Cathrin Pfeifer mit Akkordeon

(Foto: Goetz Rakow)

Cathrin Pfeifer – magic world of accordeon

Cathrin Pfeifer ist seit ihrem klassischen Akkordeonstudium in den verschiedensten Genres unterwegs: von Weltmusik bis Avantgarde, von Rock bis improvisierte Musik, Tanz-/Theater-, Zirkusmusiken, Hörspiele, Stummfilmbegleitung.

Seit 1987 als freischaffende Musikerin tätig, hatte sie deutschlandweit Engagements an verschiedenen Theaterhäusern, schrieb Filmmusiken, z.B. für den prämierten Film „Nachtgestalten” von Andreas Dresen.

Sie war international mit dem amerikanischen Jazzsaxophonisten Steve Lacy unterwegs, mit der bekannten ostdeutschen Rockband KEIMZEIT und aktuell mit der sizilianischen Sängerin Etta Scollo. Bei einer Ausgabe von Repkes „Club der toten Dichter” mit Katharina Franck und Fontane-Vertonungen war sie dabei. Über die Jahre spielte sie in verschiedenen Weltmusik-Bands und machte so Erfahrungen mit brasilianischer, argentinischer, französischer, griechischer, nubischer Musik und Klezmer.

1994 gründete sie ihre eigene Band und seit 2017 eine zusätzliche Formation TREZOULÈ in der hauptsächlich ihre eigenen Kompositionen gespielt werden.

cathrin-pfeifer.de

Ioanna Srinivasan - Klassischer indischer Kathaktanz´

Ioanna Srinivasan – Klassischer indischer Kathaktanz

Ioanna Srinivasan begann ihre Kathak-Tanzausbildung als Kind, studierte später als Meisterschülerin bei Pandit Vijai Shankar (Calcutta, Indien), mit dem sie in Indien und Europa auftrat, und schloss ihr Kathak-Diplom mit Auszeichnung ab.

Seitdem gibt Ioanna Srinivasan Gastspiele in Asien und Europa – als Solistin im klassischen Kathak wie auch in Contemporary Kathak Dance. Sie wird geschätzt für ihre elegante Bühnenpräsenz, ihre ausgezeichnete Beherrschung von Rhythmus und ihren nuancierten Ausdruck.

Ioanna trat auf zahlreichen internationalen Festivals auf wie das Binda Din Kathak Festival (Indien) oder Theater der Welt (Deutschland) und präsentierte Kathak in Radio und Fernsehen.

www.kathakdance.de

Amelia Cuni - Dhrupadgesang

Amelia Cuni – Dhrupadgesang

Amelia Cuni wurde in Mailand geboren und lebte mehr als 10 Jahre in Indien. Sie studierte Dhrupad-Gesang bei renommierten Meistern (R.Fahimuddin Dagar, Bidur Mallik, Pt. Dilip Chandra Vedi). Sie erhielt vier Jahre lang Stipendien der indischen Regierung. Sie lernte auch Kathak-Tanz von Manjushri Chatterjee und Pakhawaj-Trommeln von Raja Chattrapati Singh.

ASHTAYAMA – Song of Hours
Amelia Cuni: Dhrupadgesang, Konzept
Werner Durand: live-mixing, sound design Uli Sigg: live-video mixing, light & stage design

Der Titel ASHTAYAMA bezieht sich auf eine alte hinduistische Tradition, die den täglichen Zyklus in 8 Zeiteinheiten von jeweils 3 Stunden unterteilt. Die musikalischen Modi, Ragas genannt („das, was den Geist färbt”), werden gemäß dieser Unterteilung ausgewählt. Es folgen acht Songs der natürlichen Entfaltung des täglichen Zyklus durch verschiedene Abstufungen von Licht und Dunkelheit und spiegeln seine Stimmungen und Rituale wider.

Die Musik von Amelia Cuni und Werner Durand verwendet indische Musikformen auf unkonventionelle Weise. Amelias Improvisationen interagieren mit Werners Live-Multitrack-Mixing ihrer aufgenommenen Stimme. Keine elektronischen Effekte verändern seinen natürlichen Charakter, obwohl Loops und digitale Delays verwendet werden, um melodische und rhythmische Muster und Drones zu erzeugen. Dieses Projekt feiert die Stimme als Instrument großer Evokationskraft.

www.ameliacuni.de

Kuratur gefördert durch den Senat für Kultur und Europa Berlin

27. Januar 2021, 21.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 22 – digital

Volker Jaekel und Gert Anklam mit Saxophon

(Foto: Gisela Guertler)

Mit 3 Orgeln und 2 Saxophonen um die Welt

Volker Jaekel – Kirchenorgel, Portativ, Flügel
Gert Anklam – Saxophone, chinesische Mundorgel Sheng

Volker Jaekel, Ausnahmeorganist, Jazzpianist und Musiker an der Kulturkirche Nikodemus in Berlin-Neukölln, entlockt der Orgel ungewöhnliche Klänge und erdige Rhythmen.
Diese faszinierenden Töne treten in musikalischen Dialog mit dem klangvollen Saxophon von Gert Anklam, freischaffender Musiker aus Berlin, der sich mit seinem Solo-Programm auf dem Baritonsaxophon einen Namen gemacht hat.

Eigene Kompositionen, inspiriert durch Konzert- und Studienreisen und die Zusammenarbeit mit Musikern anderer Kulturen, stehen gleichberechtigt neben orchestralen Klanglandschaften, Tangos, Choralbearbeitungen sowie Jazz mit energiegeladenen Improvisationen.
Der Videobeitrag beinhaltet Konzert-Ausschnitte vom Sommer 2020 aus der St. Petri-Kirche in Wolgast, der Stüler-Kirche in Peitz zum Jazzfest und eine Einführung in die Schuke-Orgel der Kulturkirche Nikodemus in Berlin-Neukölln.

www.schöne-orgelmusik.de

Kuratur gefördert durch den Senat für Kultur und Europa Berlin

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