Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich”

Eine Konzertreihe der „Klangwerkstatt Liquid Soul”

Gert Anklam und Beate Gatscha - fliegender Teppich

Liebe Weltmusikfreund*innen,
die „Klangwerkstatt Liquid Soul”, ein Musik-Ensemble aus Berlin-Köpenick, startet eine neue Serie von LIVE-Konzerten in der Reihe Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich” mit traditioneller und zeitgenössischer transkultureller Weltmusik.

Wir präsentieren Musiker*innen mit selten zu hörenden akustischen Instrumenten aus verschiedenen Ländern, im Kontrast oder im spannenden Dialog verschiedener Musikkulturen. Dabei kann man sich zu Klängen wie aus Tausendundeiner Nacht auf eine spannende musikalische Reise begeben, und das auch noch klimafreundlich im eigenen Kiez.


14. November 2026, 19 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 51

14.11.2026 • 19 Uhr

Friedenskirche Grünau
Don-Ugoletti-Platz
12527 Berlin-Grünau
Logo KulturTribüne

Eintritt: Spende

Berlin – Delhi
Dialog der Klänge

Gert Anklam – Saxophon
Beate Gatscha – Hang, Gesang, Tanpura
featuring
Pandit Radheshyam Sharma – Pakhawaj, Tabla

Das als Duo Liquid Soul bekannte Programm von Gert Anklam und Beate Gatscha stellt diesmal einen besonderen Gast in den Mittelpunkt: Pandit Radheshyam Sharma – einen Meistertrommler aus Delhi / Indien.

Gemeinsam schaffen sie eine Synthese der verschiedenen musikalischen Einflüsse von Jazz, Weltmusik, minimal music und indischer Perkussion. In ihrem Programm begegnen sich der glockenhafte Klang der Handpans, klangvolles Jazz-Saxophon, vokale Elemente des altindischen Dhrupadstils sowie höchste Trommelkunst auf Pakhawaj und Tabla.

In Solopassagen stellen sie die Besonderheiten ihrer Musik heraus, während sie im Dialog und im kollektiven Spiel die Gemeinsamkeiten ihrer Musik betonen.

Die eigenen musikalischen Kreationen aus mehrschichtigen Klangflächen, komplexen Rhythmusabläufen, lebendigen Dialogen, poetischen Melodien und Improvisation zeugen von einer transkulturellen Herangehensweise in ihrem musikalischen Schaffen.

Eine transkulturelle Weltmusik im besten Sinne!

Gert Anklam - Saxophon

Foto: Cornelia Sedlacek

Gert Anklam
Das Interesse für außereuropäische Musikkulturen und der Spaß am Erforschen neuer Klangkonzepte prägen das reichhaltige musikalische Spektrum seiner künstlerischen Projekte. Eine starke Inspirationsquelle für seine eigenen Kompositionen fand er in der faszinierenden musikalischen Welt des asiatischen Kontinents.
In seinem Saxophonspiel begeistert er mit orgelartig zirkulierenden expressiven Baritonkaskaden und ätherischen Melodielinien auf dem Sopransaxophon.

Konzerte führten ihn fast um die halbe Welt. Er gab Aufführungen unter anderem in New York (UNO, Columbia Universität) Chicago (Art Institut), auf dem Grahamstown Theaterfestival in Südafrika und in Peking (Verbotene Stadt). Seine Musik wurde für Theateraufführungen, Ballettchorografien, Dokumentarfilme und Hörspiele verwendet.
www.gert-anklam.de

Gert Anklam auf youtube
Beate Gatscha

Foto: Dietmar-Kutte-Korth

Beate Gatscha
absolvierte eine Ausbildung in klassischen indischen Kathaktanz (Academy of Kathakdance Berlin). Seit 2014 widmet sie sich dem klassischen indischen Dhrupad-Stil, lernt Gesang und Quertrommel Pakhawaj bei namhaften Lehrern wie Amelia Cuni (Berlin) und Pandit Radheshyam Sharma (Delhi) und Dr. Sumeet Anand Pandey (Delhi), sowie die Sufi-Trommel Daf bei Dogukan Karakus. Neben den traditionellen Instrumenten spielt sie Hang / Handpans und Aquarion (Glasmarimba), sowie kleine Klang- und Perkussionsinstrumente.

Die Kenntnisse außereuropäischer Musikkulturen inspirierten sie bei eigenen Kompositionen und auch in der Zusammenarbeit mit dem Saxophonisten Gert Anklam, mit dem sie seit vielen Jahren zahlreiche interdisziplinäre und interkulturelle Tanz- und Musikprojekte entwickelte.
www.beate-gatscha.de

Beate Gatscha auf youtube
Pandit Radheshyam Sharma

Pandit Radheshyam Sharma (Indien)
ist ein „top grade Pakhawaj artist” (höchste Einstufung für professionelle Künstler) von All India Radio und Doordarshan. Als Sohn und Schüler des großen Meisters Totaram Sharma folgt er der Nathdwara-Tradition. Er lernte auch von Meister Swami Murali Dhar, Pandit Purushottam Das und Professor Sudhir Kumar Saxena. Er spielt die Pakhawaj als Solo-Instrument mit höchster Virtuosität, ebenso die 2-teilige Trommel Tabla in der Ajrada Tradition. Sein lebenslanger musikalischer Weg der Erforschung von Naad im Bezug auf seine Trommelkunst mündet in rhythmischer Präzision und Perfektion von höchster Intensität und ausdrucksvoller Klangsprache.

Seit über 30 Jahren ist der vielseitige Künstler sowohl in Indien, als auch in Russland, Mexiko, Europa und den USA aktiv. Auf zahlreichen Tourneen spielte er Solo-Konzerte und Begleitung und unterrichtet Studenten weltweit.
www.pakhawajtabla.com

Pandit Radheshyam Sharma auf youtube

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen.



18. September 2026, 19 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 50

18.09.2026 • 19 Uhr

KulturTribüne Grünau
Regattastrasse 191
12527 Berlin-Grünau
Logo KulturTribüne

Konzertbeginn: 19 Uhr
Eintritt: 15 €
Tickets an der Abendkasse, ab 18 Uhr

Unter freiem Himmel – Kammermusikalische Weltmusik

Matthias Frey – Flügel & Christopher Herrmann – Cello

Gäste: Gert Anklam – Saxophon, Beate Gatscha – Hang, Stimme

Unter dem freien Himmel des Augenblicks, spontan, kreativ und sich gegenseitig inspirierend, begegnen sich die beiden Musiker auf einem Weg durch unbekanntes Land. Der Klang und Ausdruck des ersten Tones bestimmt, wohin die Reise führt, getragen durch Erfahrungswissen, neue Klangfarben schöpfend und blind einander vertrauend.
Zwei herausragende Künstler, die Musik leben und leben lassen.

Matthias Frey am Flügel

Matthias Frey – Flügel

Der Pianist und Komponist hat eine besondere Fähigkeit zur Kommunikation mit anderen Musikkulturen entwickelt, und diese ist in all seinen Projekten (multikulturelle Ensembles, CD-Produktionen, Weltmusikfestival, Filmmusik) präsent. Tourneen und Musikprojekte führten ihn nach Ost-und Westafrika, den Nahen Osten, Südostasien, Taiwan und China.

Seine kammermusikalischen Kompositionen sind eine faszinierende Mischung aus zeitgenössischer, tonaler Musik, Jazz, folkloristischen Elementen, indischen Ragas, orientalischen Skalen, Neuer Musik und minimal music.

Er spielt den Konzertflügel auch wie ein Saiteninstrument, ohne aufwendige Installationen, nur durch das direkte und spontane Spiel seiner Hände mit den Saiten. Sie werden gezupft, gestrichen, abgedämpft, künstliche Flageollettes erzeugt, Obertöne und sogar Vierteltöne generiert. So kreiert er einen unverkennbaren Klangkosmos á la Matthias Frey.

www.matthias-frey.com

Christopher Herrmann mit Cello

(Foto: Klausjürgen Herrmann)

Christopher Herrmann – Cello

Der Ausnahmecellist erschafft auf barockem, modernem und elektrischem Cello unterschiedlichste musikalische Ausdrucksformen.

Neben Klassik und seinem Interesse an deren Moderne, hat ihn die Neugier auf Musik anderer Kulturen dazu inspiriert, seine eigene Klangsprache und besondere Spieltechniken zu entwickeln. Zwischen Nachempfindung alter Traditionen und gänzlich eigenem Stil bewegt sich sein Cello und Geigenspiel mäanderartig hin und her. Dabei lässt er nie den Urquell des gestrichenen Klangs außer Acht: die menschliche Stimme.

www.christopher-herrmann.com

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen.

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