Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich”

Eine Konzertreihe von Liquid Soul

Liebe Weltmusikfreunde,
da wir zurzeit keine Live-Veranstaltungen durchführen können, haben wir uns vorgenommen, unseren Weltmusiksalon „Der fliegende Teppich” als kleine digitale Konzertreihe fortzuführen.

Seit dem 15. April 2020 senden wir für euch wöchentlich ca. 30-minütige Haus-Konzerte. Diese sind speziell für den „Fliegenden Teppich” aufgenommen und laufen hier auf dieser Seite als Premiere oder über Youtube. Darin stellen Musiker aus Bali, Indien, China, Skandinavien, Deutschland u.a. sich und ihre Klangwelt vor. Wir kennen sie alle persönlich und einige waren für den Weltmusiksalon schon angefragt, weil sie im Frühjahr 2020 in Europa touren wollten.
Als Geste der Verbundenheit und der Wertschätzung möchten wir es den Musikern und unseren Weltmusiksalon-Besuchern ermöglichen, sich auf diesem Weg zu begegnen.

Die Online Konzerte stellen wir für die Besucher kostenfrei zur Verfügung. Die Musiker bekommen in dieser ersten Runde eine Festgage, die freundlicherweise vom Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen zur Verfügung gestellt wird.

Wir alle hoffen, daß wir bald wieder unbeschwert für Live-Konzerte zusammen kommen können. Wir freuen uns, wenn Ihr uns und unsere Online Konzertreihe weiter so großzügig unterstützt. Herzlichen Dank!

Und wie sagte der wunderbare Pianist Matthias Frey: „Der Fliegende Teppich ist wie ein Gruß aus der Küche.”
In diesem Sinne – behaltet den Appetit auf gute Musik und selten zu hörende Klänge.


▶ Wenn ihr die Künstler finanziell unterstützen möchtet, bitten wir euch um eine Spende auf das o.g. Paypal-Konto.
Ihr könnt auch unsere IBAN Nummer per Mail erfragen.

Wer mit uns und den Künstlern in Kontakt treten möchte, hat dazu während der Premiere im Live-Chat auf YouTube die Möglichkeit dazu.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen.

LIQUID SOUL, ein Musiker-Ensemble aus Berlin, veranstaltet eine Konzertreihe mit traditioneller und zeitgenössischer Weltmusik.
In intimer Wohnzimmer-Atmosphäre erlebt man die Musiker hautnah mit selten zu hörenden akustischen Instrumenten aus dem Nahen und Fernen Osten und entlegenen Teilen Europas im Kontrast oder im spannenden Dialog verschiedener Musikkulturen.
Auf Teppich und Sitzkissen (oder Stuhl) kann man zu Klängen wie aus „Tausendundeiner Nacht” die Seele schweben lassen und sich auf eine spannende musikalische Reise begeben.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur und Museen, und in Kooperation mit den Moving Poets Berlin.

weltmusik salon

Unser Weltmusiksalon in der
Berliner Woche (2020).

weltmusik salon

Unser Weltmusiksalon in der
Berliner Woche (2019).

17. Juni 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 18 - digital

Musik aus Bambus, Stein und Seide

Vortrag

Ingo Stoevesandt

Ingo Stoevesandt ist Musiker, Musikpädagoge und leidenschaftlicher Musikethnologe. Zahlreiche Forschungsreisen nach Südostasien verhalfen ihm zu einer großen und aussergewöhnlichen Musikinstrumentensammlung. Die zum Teil jahrtausende alten Instrumente vermitteln Erstaunliches über die Grundlagen und Anfänge der Musik, über ihre Entwicklung und Verbreitung und über ihre Einflüsse auf unsere europäischen Musikinstrumente. Ihre oft einfache Bauweise verdeutlicht anschaulich ihre Idee und Methode, Klänge, Töne und Rhythmen zu erzeugen. In Vorträgen, Radiosendungen und einem eigenen Internetportal begeistert Ingo Kinder und Erwachsene für diese reiche Welt der Klänge.

www.musikausasien.de
 

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10. Juni 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 17 - digital

Musik aus Indien

Dhrupad-Gesang

Meghana Sardar Kenjale

Meghana Sardar Kenjale ist eine der jungen Generation von Frauen im Dhrupad. Sie folgt dieser alten Musikform im Dagar Parampara unter Guru Pandit Uday Bhawalkar seit 2005. Sie nahm ihren ersten Musikunterricht bei Smt Sudha Deo, Dr. Mohan Darekar und Dr. Saleel Kulkarni und absolvierte ihren „Sangeet Alankar” (Master in indischer klassischer Musik) mit Auszeichnung.

Seit März 2016 ist sie Gastkünstlerin an der Salisbury University in Maryland, USA. Sie trat am renommierten „Franz Liszt Conservatory of Music” in Europa und für die indische Botschaft der Niederlande in Den Haag und der Universität Twente auf. 2017 erhielt sie das Stipendium des indischen Kulturministeriums und des Nationalen Zentrums für darstellende Kunst sowie den Preis „Lalkaar”.

Seit 2012 bis 2017 ist sie Stipendiatin an der ITC Sangeet Research Academy in Kalkutta Sie konzertierte für den Insync-Fernsehsender in der Serie „India Stage” und ist A-grade Künstler des All India Radio für Dhrupad.

 

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03. Juni 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 16 - digital

Musik aus Deutschland

Piano Duett

Ulrike Mai & Lutz Gerlach

Die Pianisten Ulrike Mai und Lutz Gerlach sind deutschlandweit für ihre besonderen Konzertprogramme bekannt, in denen sie klassische Tradition, Jazz und zeitgenössische Klänge auf einmalige Art miteinander verbinden. Die beiden leben in dem Künstlerort Ahrenshoop an der Ostseeküste auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und betreiben dort die LGM-Klanggalerie „Das Ohr”, ein Haus mit dem Grundriss eines menschlichen Ohres in dem ihre Programme erarbeitet werden, „normalerweise” auch Konzerte stattfinden und CD-Aufnahmen entstehen, denn das „Ohr” ist auch der Sitz des Plattenlabels LGM-Records. Durch die Nähe zum Meer und die Liebe zur Natur haben zahlreiche Konzertprogramme und CD-Veröffentlichungen der beiden Künstler entsprechende Bezüge, sie tragen Titel wie „Weststrand”, „Musica Mare” oder „Poems of the Sea”.

Ulrike Mai studierte bis zu ihrem Examen Klassik an den Musikhochschulen von Rostock und Berlin. Seitdem gilt ihre Vorliebe vor allem den Impressionisten wie Claude Debussy aber auch unbekannteren Komponisten wie Ernest Bloch. Nach seinem dreisätzigen Werk „Poems of the Sea” hat Ulrike Mai eine Solo-CD benannt, die u.a. von NDR-Kultur hoch gelobt wurde.

Ihr musikalischer Partner, der Pianist und Komponist Lutz Gerlach studierte in seiner Heimatstadt an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Berlin und hat seine Wurzeln eher im Jazz. Er veröffentlichte bisher mehr als 60 CD-Produktionen und Notenbände mit eigenen Projekten. Die Fachzeitschrift „PianoNews” bezeichnet ihn als „Jazzbeeinflussten Romantiker, der sein Publikum in andere Klangwelten entführt”. Lutz Gerlach wurde mehrfach im Fernsehen porträtiert u.a. in den bekannten Reportagen „Deutschlands Küsten" oder „Land zwischen Belt und Bodden".

Durch die unterschiedlichen musikalische Biographien der beiden Künstler sind ihre Konzerte Schmelztiegel verschiedenster musikalischer Stile auf höchstem künstlerischen Niveau.
Weitere Informationen unter: www.ulrikemai.de, www.lutz-gerlach.de und www.lgm-records.de

 

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27. Mai 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 15 - digital

Musik aus Indien

Klassisch indischer Gesang

Ankita Deole Damle

Ankita Deole Damle ist Sängerin und lebt in Pune / Indien. Sie gehört zu einer Generation junger MusikerInnen, die sich der indischen klassischen Musik widmen. Sie erhielt bereits renommierte Stipendien und Auszeichnungen der indischen Regierung im Bereich der klassischen indischen Musik. Sie gibt Solokonzerte und leitet regelmäßig Workshops in Indien und Europa.

 

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20. Mai 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 14 - digital

Musik aus Deutschland

Falkenflug

Falk Zenker – Gitarre, Klanginstrumente, live looping

„Wunderschöne Kompositionen oder Bearbeitungen zwischen Mittelalter, Klassik, Flamenco und abgedrehter Weltmusikmoderne.”
[Akustik Gitarre]

Falk Zenker studierte an der HfM „Franz Liszt” in Weimar. Auf Studienreisen nach Granada folgte die Zusammenarbeit mit dem chilenischen Songpoeten Oscar Andrade.
Mit der Gründung seiner Projektreihe „Ensemble Nu:n”, das Mittelalterliche Musik ins Hier und Jetzt übersetzt, besuchte er Gregorianikkurse in der Benediktinerabtei Plankstetten.
Er arbeitet vorwiegend als Sologitarrist, aber auch in kleineren Besetzungen, z.B. mit Nora Thiele (Perkussion) oder Florian Mayer (Violine), aber auch in Trio oder Quartettbesetzungen. Darüber hinaus komponiert er Film-, Hörspiel- und Theatermusik und realisiert multikünstlerische Projekte und Audioklanginstallationen.

Veröffentlicht hat er bisher 4 Solo-CDs bei Acoustic Music, 3 Nu:n-CDs bei Raumklang und Notenhefte seiner Kompositionen bei Fingerprint und Edition Margaux.

 


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13. Mai 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 13 - digital

Weltmusik aus Berlin / Schweiz / Island

essence of north

Claudio Puntin (Schweiz): Klarinette, Bassklarinette, Komposition
Gerdur Gunnarsdóttir (Island): Violine, Viola, Stimme

Im Duo mit der isländischen Geigerin Gerdur Gunnarsdóttir hat der Schweizer Klarinettist und Komponist Claudio Puntin poetische Miniaturen geschaffen.
Die Stille und Weite der Songs und minimale Musikpoesien schaffen in ihrer melodischen Natürlichkeit ein Refugium innerhalb überbordender Hektik.

Die figurative Eingängigkeit und ihre umarmende Wärme ermöglichen auch Freiraum für komplexe Strukturen, ähnlich einem Nordlicht, welches zum Erlebnis keiner Erklärung bedarf.

Die beiden Musiker blicken auf eine außerordentliche musikalische Karriere zurück. Langjährige Erfahrungen in internationalen Orchestern und Ensembles, wie den Berliner Philharmonikern, dem Ensemble Modern, Gürzenich Orchester Köln, Konzerthausorchester Berlin (in dem Gerdur seit 2010 Mitglied ist), sowie die intensive Zusammenarbeit mit internationalen Solisten der Elektronik und Jazzszene, wie u.a. Carla Bley, Steve Reich, Nils Wogram, Fred Frith oder Ricardo Villalobos, haben ihren kreativen Nährboden geprägt.

Nach ihrem gemeinsamen ECM-Meilenstein „Ylir“, präsentieren sie jetzt eine weitere Facette ihrer feinstofflichen Musik.

Presse:

„Es entstand eine stilistisch zeitlose Atmosphäre von berührender Gültigkeit und bezwingender Wirkung.”
(Westdeutsche Zeitung, Triennale Köln)

„Dieses Album gilt schon jetzt als ein herausragender dokumentarischer Meilenstein ECM’s.”
(www.jazzecho.de)


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6. Mai 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 12 - digital

Weltmusik aus Deutschland

heartearart

Matthias Frey – Flügel
schlägt eine Brücke vom Jazz zur Weltmusik. Nach Auftritten bei renommierten Jazzfestivals in Deutschland führten ihn Gastspiele, organisiert durch das Goethe-Institut, nach Ostafrika und den Nahen Osten und schließlich um die ganze Welt. Die Beschäftigung mit der Musik anderer Kulturen erweiterte sein kreatives Schaffen. Neben Projekten mit experimentellem Jazz, Jazz und Lyrik, Kammermusik, Filmmusik, komponiert er für verschiedene Weltmusikformationen. Zudem veranstaltet er eine eigene „Weltklang”-Reihe

Rageed William – Duduk, Nay
stammt aus dem Irak und der orientalischen Musiktradition. Er ist ein Virtuose der Nay (arabische Bambusflöte) und der armenischen Duduk (mit der Oboe verwandtes Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt).
Er studierte in Bagdad Musikwissenschaft, später in Deutschland Europäische Klassik, Tontechnik, Arrangement, arbeitete in mehreren Sinfonie- und Opernorchestern und Ensembles für Orientalische Musik.

Christopher Herrmann – Cello
studierte zunächst klassische Musik. Aber die Neugier auf die Musik anderer Kulturen, auf Jazz und experimentelle Musik, erweiterten seinen musikalischen Kosmos. Dabei nutzt er Klangfarben vom barocken aber auch vom elektrischen Cello. Zu seinem musikalischen Werk zählen zahlreiche Alben sowie eigene Kompositionen für Cello, Streichquartette und -quintette und weltweite Gastspiele.


Das gemeinsame CD-Projekt der 3 Musiker heißt heartearart,Kunst, die man mit Herz und Ohr aufnehmen kann.
Dabei greifen sie in die Schatzkiste der Europäischen Klassik, den Klangreichtum der arabischen Musik und nehmen sich die Freiheit und rhythmischen Drive des Jazz. Heraus kommt eine Klangwelt, die sowohl vertraut und mitreißend klingt, aber auch viele Überraschungen in sich birgt, unter anderem den Gastmusiker Ra`fat Muhammad mit Perkussion, Gesang.
GLM Fine Music / Bestellnummer: FM 258-2

https://www.youtube.com/watch?v=Q8AbcDtvSFk
https://smarturl.it/heartearartfrey
 


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29. April 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 11 - digital

Musik aus China

Wu Wei – Sheng (chin. Mundorgel)

Wu Wei tritt als Solist weltweit mit renommierten Orchestern auf, u.a. Los Angeles Philharmonics, BBC Symphony and BBC Scottish Symphony Orchestra, Royal Stockholm Phil. Orchestra, Tokyo Symphony Orchestra, Radio France Phil. Orchestra, Helsinki Phil. Orchestra, Netherlands Radio Phil. Orchestra, Ensemble Modern, Ensemble intercontemporain, und mit namhaften Dirigenten, wie Jaap van Zweden, Kent Nagano, Gustavo Dudamel, Marin Alsop, Myung Whun Chung, Susanna Malkki, Ilan Volkov, Markus Stenz und Matthias Pintscher etc.

Er spielte auf zahlreichen Festivals und in Konzerthäusern wie BBC Proms, Paris Autumn Festival, Edinburgh International Festival, Berliner Festspiele, Warsaw Autumn, Musica nova Helsinki; Berliner Philharmonie, Royal Albert Hall, Walt Disney Concert Hall, Suntory Hall in Tokyo, Concertgebouw in Amsterdam, Gewandhaus in Leipzig, the Theatre du Chatelet in Paris etc.

Er gab 400 Weltpremieren, davon 20 Werke speziell für Sheng und Orchester, komponiert von John Cage, Unsuk Chin, Jukka Tiensuu, Toshio Hosokawa, Enjott Schneider, Guus Janssen, Bernd Richard Deutsch, Ondrej Adamek, Liza Lim, Ruo Huang etc. Er erhielt Stipendien für eigene Kompositionen u.a. von foundation Royaumont, Civitella Ranieri foundation New York etc.

Er gewann zahlreiche Preise, z. B.: Musica Vitale, German Global Root, German Record Critics Award, Edinburgh International Festival's Herald Angels prize, Chinese Music Awards 2017.

Er machte Aufnahmen für Deutsche Grammophon, Sony, Harmonia Mundi und Wergo. Seine Aufnahme Unsuk Chin: 3 Concertos (Deutsche Grammophon) wurde mit dem International Classical Music Award und dem BBC Music Magazine Award 2015 ausgezeichnet.

Er studierte am Shanghai Music Conservatory und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit einem DAAD-Stipendium.
www.wuweimusic.com

 


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22. April 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 10 - digital

Musik aus Indien

Sumeet Anand Pandey – Dhrupad vocal

Sumeet Anand Pandey ist ausgebildeter Sänger im Stil des altindischen Dhrupadgesanges, speziell in der Tradition aus Darbhanga. Er wuchs in einer Musikerfamilie auf, deren musikalische Tradition bis zu dem legendären Sänger-Komponisten Tansen (Senia Tradition) zurückreicht. Zunächst lernte Sumeet die klassische indische Musik bei seinen beiden Großvätern Shri Birendra Mohan Pandey und Pandit Siyaram Tiwari.

Seit über zehn Jahren widmet er sich dem Dhrupadgesang unter Pandit Abhay Narayan Mallick (einem Schüler von Pandit Ram Chatur Mallick) in Gauhar- und Khandar Stil. Sumeet tritt regelmäßig bei All India Radio (AIR, Delhi Centre) und in Festivals in ganz Indien auf. In den letzten Jahren macht er sich auch in Europa einen Namen.

In seinem Beitrag stellt er uns den Raga Yaman vor. Nach einem mehrteiligen Alap (melodische Improvisation) trägt er einen Bandish (Liedkomposition) vor in Sultal (Rhythmuszyklus in 10 beats) sowie Improvsation in diesem Modus.

 


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15. April 2020, 18.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 9 - digital

Musik aus Bali (Indonesien)

I Kadek Sudiasa & Ensemble der Sanggar Seni Geringsing Kancana Art Foundation

I Kadek Sudiasa studierte an der Hochschule der Künste (ISI) in Denpasar (Bali).
Ausgebildet in Tanz, Musik und Komposition und Orchesterleitung gründete er die Sanggar Seni Geringsing Kancana Art Foundation. Diese dient sowohl zur Erhaltung der traditionellen Künste Balis aber auch zur Förderung kreativer Ansätze im Umgang mit dem musikalischen Erbe. Mit seinem Ensemble tritt er auf Festivals und bei Tempelfesten in verschiedenen Regionen der Insel Bali auf.
In seinem Video-Beitrag stellt er, zusammen mit seinem Ensemble, 3 verschiedene Instrumentengruppen der balinesischen Gamelan-Musik vor.
(Gender Wayang, Gamelan Selonding, diatonisches Gamelan / Fusion)

 


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28. Februar 2020, 19.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 8

Matrameru

Jubiiäumskonzert - buntes Programm mt Klängen aus Asien und Europa

musikalische Gäste:
Matyas Wolter - Sitar
Ravi Srinivasan - Tabla
Gert Anklam - Gender, Sheng
Beate Gatscha - Gender, Pakhawaj
Karen Taguet - Mrdangam
Tivadar Nemesi - Hang
Dietmar Herriger - Shakuhachi
Steffen Siegmund - Soulblues

 

27. Oktober 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 7

Masken aus Bali

Programm

Der Clown und sein König

Szenisches Konzert mit Maskenspiel und Musik aus Bali und anderen asiatischen Kulturen

Steffen Findeisen – Maskenspiel aus Bali
Ravi Srinivasan – Tabla, Pfeifkunst, world percussion
Beate Gatscha – Gender Wayang, Tanz, Hang
Gert Anklam – Gender Wayang, Saxophon, chin. Mundorgel

Musik aus Bali

 

Der Clown Wijil zieht mit seinem König durchs verlorene Abendland. Der König möchte zum Segen der Menschen tanzen und dort wo er sich niederlässt, wird ein prachtvoller, roter Schirm aufgestellt, der nicht nur Licht und Schatten symbolisiert, sondern auch von einer alten hinduistischen Geschichte und der Wahrheit erzählt.

Musikalisch begleitet wird der Maskenspieler Steffen Findeisen durch Beate Gatscha, Gert Anklam und Ravi Srinivasan, die in verschiedenen asiatischen Kulturen gelernt haben. So erklingen neben dem original balinesischen Instrument Gender Wayang, indische Trommeln, chinesische Blasinstrumente, Saxophon und Hang.


29. September 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 6

Dhrupad und Pakhavaj

Konzertteil 1

Dhrupad recital

Yvan Trunzler – Gesang
Raimund Engelhardt – Pakhawaj

Dhrupad ist die älteste Form der klassischen indischen Musik, die sich im 16. Jhdt. zu einer vollendeten Kunstform entwickelte. Speziell die vokale Tradition, gesungen in Tempeln und am königlichen Hof, legt großen Wert auf die Einheit von Melodie, Rhythmus und Text. Dabei nimmt die Improvisation über den Raga und die gesungene Poesie einen hohen Anteil und Stellenwert ein.

Yvan Trunzler (F), der seine Ausbildung bei berühmten Meistern der Dagar Familie und später im Dhrupad Center Bhopal absolvierte, gehört zu den wenigen großen Meistern, denen wir es verdanken, das Dhrupadgesang als lebendige, musikalische Praxis weiterlebt und auch in Europa bekannt geworden ist.

Jodelgesang

Konzertteil 1

YODELIRYA

Ingrid Hammer – Stimme, Akkordeon, Perkussion
Elena Gußmann – Stimme, Akkordeon, Perkussion

Das Berliner Vokal- und Jodelduo YODELIRYA jodelt sich und sein Publikum ekstatisch quer durch alle Kontinente: von den österreichischen und Schweizer Alpen in den zentralafrikanischen Regenwald, von Hawaii über Georgien in die Toscana, und von den Sápmi im ehemaligen Lappland nach Texas und wieder zurück.
Denn konträr zur landläufigen Meinung ist Jodeln keineswegs auf die Alpen beschränkt und beginnt überhaupt erst jenseits des Musikantenstadls.
Bei ihren musikalischen Expeditionen begleiten sich die beiden Sängerinnen mit Akkordeons, Shrutibox, einer Surdo, Glocken, Taler und Becken, Spieldosen sowie mit Löffeln, Chlefeln und Besenpercussion.


30. Juni 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 5

Rudravina

Zwischen Stille und Ekstase

Carsten Wicke – Rudra Vina
Raimund Engelhardt – Pakhawaj

In Kalkutta ansässig, ist Carsten Wicke heute einer der international herausragendsten Rudra Vina-Meister, dessen Musik die fast verlorenen Klänge der Rudra Vina von der Jahrtausende alten Tradition in die Gegenwart bringt. Seit den 90er Jahren studierte er mit verschiedenen Meistermusikern nordindische klassische Musik. Indiens legendären Rudra Vina-Meister Ustad Asad Ali Khan nahm ihn als einen seiner wenigen Vina-Schüler an.
Die Rudra Vina, wurde der mythologischen Überlieferung nach von Gott Shiva geschaffen. In ihrer Assoziation mit Gott Shiva war die Vina beliebtes Instrument der Yogis und Asketen. Der resonanz- und obertonreiche Klang der Rudra Vina bietet die ideale Voraussetzung für die insbesondere an mikrotonalen Ton- und Melodiebewegungen orientierte Interpretation eines Ragas im Dhrupad-Stil.
Dhrupad ist Nordindiens älteste noch praktizierte klassische Musiktradition.
www.rudraveena.net

türkische Laute

Weltmusik alla Turca

Derya Takkali – Saz / Bağlama

Aşık, „die Liebenden“, sind die Wandersänger Anatoliens. Zum Spiel der Bağlama, der türkischen Langhalslaute, besingen diese traditionellen Volksbarden die Schönheit der Natur oder schwelgen in liebestrunkenen Poemen, die von der Sehnsucht nach Verschmelzung mit einem höheren Sein handeln.
Der Musiker Derya Takkali ist eine Art moderner Aşık. Er führt diese Tradition der gesungenen Dichtung weiter und übersetzt sie in unsere heutige Zeit. Seine Liedgedichte basieren auf Zeilen, die sein Vater Bahtiyar verfasst.
Mit viel Einfühlungsvermögen knüpft Derya an andere musikalische Genres an, um sie zu einer Weltmusik zusammen zu führen, die ihre Wurzeln in der türkischen Tradition beheimatet ist. So weltoffen sich seine Kompositionen zeigen, so unverkennbar tragen sie doch stets seine ganz eigene Handschrift.
www.derya--music.de


26. Mai 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 4

Bansuri und Tabla

Klassische Musik aus Nordindien

Laura Patchen (USA) – indische Tabla
Roy Sunak (Israel) – indische Bambusflöte Bansuri

Roy Sunak widmete sich, nachdem er zunächst Jazz in New York und Israel gelernt hat, der klassischen indischen Musik auf der Bansuri-Flöte. Unterrichtet wurde er von dem indischen Altmeister Pandit Hariprasad Chaurasia.
Begleitet wird er auf der Tabla von Laura Patchen. Sie kam aus New York nach Berlin um bei Pandit Kamalesh Maitra das Tablaspiel zu erlernen. Als Meisterschülerin und Gründungsmitglied des RAGATALA Ensemble ist sie eine feste Größe in der Berliner Musikszene für indische Musik.

Duduk und Oud

Foular

Milad Khawam (Syrien) – Duduk, Trompete
Saleh Katbeh (Syrien) – arabische Oud

Die beiden syrischen Musiker und Komponisten studierten zunächst klassische und arabische Musik in Syrien (Damaskus) und Deutschland (Weimar). Beide tourten mit Orchestern zwischen Europa und dem mittleren Osten und spielten in diversen Ensembles auf großen Festivals. Seit ihrem Umzug nach Berlin entdeckten und entwickelten sie den Einsatz elektronischer Klänge für ihre musikalischen Performances.


28. April 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 3

Surbahar und Pakhavaj

Die sonore Stimme der Surbahar

Matyas Wolter (Dtl.) – indische Surbahar
Beate Gatscha (Dtl. ) – indische Pakhawaj

Die Surbahar ist eine Art Bass-Sitar, die besonders im altehrwürdigen, meditativen Dhrupad Stil eingesetzt wird und die es vermag, subtilste Schattierungen indischer Raga-Musik abzubilden. Matyas Wolter ist einer der wenigen Surbahar Spieler und lernte in Indien unter renommierten Meistern. Neben seinem Schwerpunk, der Erforschung und Vertiefung von traditionellem, nordindischem Raga-Material hat er sich und seinen Instrumenten vor allem durch seine Arbeit mit dem World-Jazz-Ensemble Pulsar Trio einen Bekanntheitsgrad über die Grenzen des "Kenner-Publikums" hinaus erspielt. Begleitet wird er von Beate Gatscha auf der Quertrommel Pakhawa.
www.matyasitar.de

Rebab und Tabla

Die magische Rebab

Larry Porter (USA) – afghanische Rebab
Solayman Alizo (Afghanistan) – indische Tabla

Larry Porter spielt traditionelle afghanische Musik auf der Rebab, einem besonders charakteristischen Instrument dieser Musikkultur. Er lernte die Rebab, eine Kurzhals-Laute mit 18 Saiten, auf seiner Reise durch Asien im Jahr 1976 kennen. Damals hatte er die außergewöhnliche Gelegenheit, bei dem berühmten Meister Ustad Mohammad Omar in Kabul Unterricht zu nehmen. Seitdem hat er eine unverwechselbare Spielweise entwickelt, in der er die Volksmusik mit Elementen der indischen klassischen Improvisation verknüpft. Seine erste Rebab CD ist in den USA viel beachtet worden. Das amerikanisch-afghanische Magazin Lemar-Aftaab schrieb: „Porter beherrscht die Rebab in seinem bemerkenswerten Stil bis zur Perfektion. Ohne Zweifel ist er einer der besten Rebab-Spieler seiner Generation.“ Larrys Repertoire reicht von traditionellen afghanischen Volksliedern über Hindi-Filmmusik bis hin zu pakistanischen Ghazals, klassischen Stücken und eigenen Kompositionen.
Begleitet wird er von dem herausragenden Tabla-Spieler Solayman Alizo. Solayman ist in Kabul aufgewachsen und lebt seit 1980 in Deutschland. Nach seinem Studium bei dem Tablameister Sankha Chatterjee hat er sich als einer der gefragtesten Tabla-Spieler in der Szene etabliert. Er hat mit grossen Namen der afghanischen Musik wie Ahmad Wali, Harun Lamha oder Ustad Mawash gespielt und aufgenommen.
www.eastwestmusic.net


31. März 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 2

Oud und Tabla

Konzertteil 1

Doron Furman (Israel) –arabische Oud
Raimund Engelhardt (Dtl.) –Appenzeller Hackbrett, indische Tabla

Doron Furman und Raimund Engelhardt reisen musikalisch durch viele Kulturen. Appenzeller Hackbrett, Tablas und das arabische Oud
verschmelzen in ihrer Musik zu einem individuellem Klangbild das alte Tradition in einem kontemporären Licht wiederspiegelt.

Setar und Sitar

Konzertteil 2

Mahmoud Ramzani (Iran) – persische Setar
Alexander Konanchuk (Russland) – indische Sitar
Raimund Engelhardt (Dtl.) – indische Tabla

Das Ensemble erzählt auf musikalische Weise von den "Geschichten aus Tausend und einer Nacht". Diese Geschichten hatten ursprünglich indische Wurzeln und sind von Volksmärchen inspiriert. Als sie den Iran erreichten, wandelten sich zwar die Namen der Hauptpersonen in Scheherazade u.a., aber sie behielten ihren Zauber und ihre Magie auf dem Weg durch die Jahrhunderte. Die musikalische "fusion" des Ensembles basiert auf der Musikkultur des Nahen Ostens, sucht aber nach Wegen der Erneuerung und Modernität. Ihre eigens geschaffenen Kompositionen verweisen trotz unterschiedlicher Ästhetik und Ausdrucksformen der  Kulturen auf eine gemeinsame Kultursprache.


24. Februar 2019, 17.00 Uhr, Weltmusiksalon Nr. 1

Tabla und Sitar

Magie indischer Ragas

Yogendra (Dtl.) – indische Sitar
Ravi Srinivasan (Malaysia) – indische Tabla, Pfeifkunst

Sitar und Tabla schaffen mit ihren schillernden Klängen eine unverwechselbare zeitlos-hypnotische Atmosphäre. Mit seiner Pfeifkunst bringt Ravi Srinivasan frische neue Farben in die klassische indische Raga-Tradition. Hoch virtuose Kunst – und voller Überraschungen!

Bali Musik - Gender Wayang

Bali – Insel der Götter

Rituelle Musik und musikalische Inspirationen

Beate Gatscha (Dtl.) – Gender Wayang (Bali), Wasserstichorgel, Hang
Gert Anklam (Dtl.) – Gender Wayang (Bali), Saxophon

Studienreisen führten die beiden Künstler in den letzten vier Jahren auf die Insel Bali. Es war die besondere Musik (Gamelan), die die beiden in ihren Bann zog, vor allem aber das Spiel auf dem Gender Wayang. Dieses Bronze-Xylophon wird bei diversen Tempelzeremonien und Ritualen als auch im Schattentheater Wayang Kulit eingesetzt. Das Kompositionsprinzip inspirierte sie aber auch zu eigenen Kompositionen auf neuartigen Instrumenten.
www.liquid-soul.de